Gehen erhöht die Lebenserwartung

Langzeitstudie zeigt: Je höher die täglich erreichte Schrittzahl ist, desto höher ist die Lebenserwartung.

Mit Pedometern  (Schrittzählern), Fitnessarmbändern und Handy-Apps  fällt es leicht, die täglichen Schrittzahlen und damit  die Intensität der Bewegungen zu erfassen.  

Eine Beobachtungsstudie 1.) bei 4840 US-amerikanischen Erwachsenen mit einer Nachbeobachtungszeit von durchschnittlich 10 Jahren hat gezeigt, dass zwischen der Gesamtzahl der täglich absolvierten Schritte und der Gesamtmortalität eine starke Assoziation besteht:  Bei Menschen mit weniger als 4000 Schritten pro  Tag betrug  die Mortalität in der Studie  77 pro  1000 Personenjahre. Für die Menschen, die mehr als 12000 Schritte pro Tag erreichten,  lag die Mortalität  unter 5 pro  1000 Personenjahre.

 

 

Die nicht-adjustierte Gesamtmortalität  pro 1000 Personenjahre  betrug:

  • 76,7 bei weniger als 4000 Schritten / Tag
  • 21,4 bei 4000 – 7999 Schritten
  • 6,9 bei 8000 – 11999 Schritten und
  • 4,8 bei mindestens 12000 Schritten

Die Empfehlungen vieler Fachgesellschaften, wonach  es sinnvoll ist, möglichst 10000 Schritte am Tag anzustreben, werden durch die im JAMA veröffentlichte Studie eindrucksvoll bestätigt. Die Benutzung der kleinen „Fitnessstudios“ am Handgelenk oder in der Tasche kann also nachhaltig die Gesundheit fördern.

1.) Saint-Maurice PF, Troiano RP, Bassett DR Jr, et al. Association of Daily Step Count and Step Intensity With Mortality Among US Adults. 2020;323(12):1151–1160. doi:10.1001/jama.2020.1382.

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